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Über »Claudius« » Fotos

Nordlicht von Geburt. Humanist aus Überzeugung. Weihnachtsmann aus Leidenschaft.

Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt,
ist ein Mensch.
Erich Kästner

Manchmal genügt eine einzige Nacht

Man wird nicht Weihnachtsmann, weil man einen roten Mantel trägt. Man wird es, weil man einen Weg geht.

Nicht geplant – einfach passiert in einer Winternacht des Jahres 1985.

Ein Moment, der so unscheinbar beginnt – und doch eine Richtung verändert, die man vorher nicht kannte.

Auf dem Weg: Unzählige Begegnungen. Voller kleiner Wunder. Augenblicke voller Glück.


Mehr als ein Nebenjob

Seit über vier Jahrzehnten gehe ich diesen Weg als Claudius, der liebe gute Weihnachtsmann. Jedes Jahr aufs Neue – auch in der Coronazeit, als Kinder und Familien ihn besonders brauchten, während nahezu alle Kollegen (auch mangels Hygienekonzept) bundesweit pausieren mussten.

Was mich antreibt? Kinderaugen. Aber auch die Gesichter der Erwachsenen, die glauben, sie hätten das längst hinter sich gelassen – bis auch sie plötzlich wieder strahlen, wenn sie mir unerwartet begegnen.

Das gelingt nur mit absoluter Glaubwürdigkeit, auch in der Kostümierung: Mein Gewand ist ein Unikat, maßgefertigt von einer nordischen Schneidermeisterin nach traditionellen Motiven.

Jeder Auftritt wird persönlich vorbereitet – mit Sorgfalt und mit Respekt vor dem Vertrauen, das man mir entgegenbringt.


Aus Presse und Medien bekannt

Seit vielen Jahren begleiten Presse und Medien bundesweit Weihnachtsmann Claudius – von Lokalzeitungen bis zur Süddeutschen Zeitung, von R.SH bis zum Deutschlandfunk Kultur.


Ein Weg, der nicht geplant war

Wie bereits erwähnt: Es gab keinen Masterplan. Aber es gab eine Beobachtung – und eine Irritation:

„Wie oft wird der Weihnachtsmann laut, beliebig oder lächerlich dargestellt, obwohl Kinder ihn ernst nehmen?"

Aus dieser Frage entstand ein Entschluss. Wenn ich dieser Figur begegne, dann mit Würde, Ruhe und Verlässlichkeit – nicht als Kostüm, sondern als Haltung. Unzählige Begegnungen später – in Familien, über Generationen, in stillen Momenten wie in festlichen Räumen – gilt dasselbe:

Ein  Weihnachtsmann wirkt nicht durch Lautstärke, er wirkt durch Präsenz.


Der Ehrenkodex als Maßstab

Dass ich das Gütesiegel „Dem Ehrenkodex des Weihnachtsmannes verpflichtet" tragen darf – als Vorstandsmitglied im Netzwerk Weihnachten e. V. und als jemand, der öffentlich dafür einsteht – ist für mich keine Auszeichnung. Es ist eine Verpflichtung.

Qualitätsstandard: Ehrenkodex des Weihnachtsmannes

Weihnachtsmann Claudius trägt das Gütesiegel des Netzwerk Weihnachten e. V. und steht als Vorstandsmitglied für die Einhaltung des Ehrenkodex ein.

Der Ehrenkodex des Weihnachtsmannes ist kein Symbol und kein Marketingelement. Er ist ein verbindlicher Rahmen, der beschreibt, was einen glaubwürdigen Weihnachtsmann ausmacht – im Auftreten, im Verhalten und im Umgang mit Kindern und Erwachsenen.

Das beginnt bei der Haltung und zeigt sich bis ins Gewand, weil Glaubwürdigkeit auch sichtbar sein muss. Der Kodex ordnet ein, was selbstverständlich sein sollte – und es heute nicht mehr immer ist.

Wer hingegen als Weihnachtsmann auf seiner Website geöffnete Schränke mit Bärten auf Perückenköpfen zeigt – somit auch für Kinder einsehbar – hat die Frage nach Glaubwürdigkeit, oder präziser nach seiner Unglaubwürdigkeit, bereits beantwortet.


Herkunft und Referenz

Ich komme aus dem echten Norden. Geprägt von einer Haltung, die Zurückhaltung nicht mit Distanz verwechselt und Ernst nicht mit Kälte. Kinder spüren sehr genau, ob etwas gemeint ist – oder nur „gespielt" wird.

Im dritten Weihnachtsmann-Jahr zeigte mir eine Mutter im Vor-Ort-Gespräch das Buch „Wo der Weihnachtsmann wohnt" von Mauri Kunnas. Nach wenigen Seiten war mir klar: Das ist die Referenz für alle Fragen, die Kinder stellen, und für alle Antworten, die ich geben werde. Bis heute.


Ein herzliches Willkommen

Ich gehe diesen Weg seit über vier Jahrzehnten – mit großer Freude und  tiefer Dankbarkeit für die zahllosen Augenblicke voller Glück.

Wer jetzt neugierig geworden ist, den heiße ich herzlich willkommen.

Einige der schönsten persönlichen Erlebnisse, aus denen diese Haltung gewachsen ist, teile ich in meinem Weihnachtsmann-Magazin als persönliche Geschichten.

» Wie eine Winternacht mein Leben veränderte